Es wird mal wieder Zeit, über das Preis-Genuss-Verhältnis zu reden …

Wir haben schon Ewigkeiten nicht mehr über das Preis-Genuss-Verhältnis geredet. Grund genug, nach der langen Sommerpause die Diskussion in Vorbereitung zu unseren Jahrgangsproben schon mal warmlaufen zu lassen. Bei unserer Frankenreise haben mich einige Äußerungen zum Nachdenken gebracht. Sind Lagen-Weine nicht vielmehr Preis-Lagen-Weine? Was bedeutet es, wenn bei zwei Weinen unterschiedlicher Preis-Lage, aber nahezu identischer Lage, bei dem teureren die „viele Arbeit“ betont wird? Ist die „Arbeit“ nicht die gleiche? Gleicher Weinberg, gleiche Steilheit, usw.

Hirnforscher der Uni Bonn haben jedenfalls nun endgültig festgestellt, dass teurer Wein nur scheinbar besser schmeckt. Kostet eine Flasche mehr, spielt uns das Belohnungszentrum im Gehirn einen Streich. Der Effekt nennt sich Marketing-Placebo. Wie bei einem Scheinmedikament entfaltet er allein durch zugeschriebene Eigenschaften eine Wirkung: „Qualität hat ihren Preis!“
Die Forscher haben aber auch einen Vorschlag, solche Placebo-Effekte einzudämmen. Das Belohnungssystem in unserem Hirn gaukelt uns durch höhere Preise einen Geschmack vor, der durch den Wein selbst an sich möglicherweise nicht gerechtfertigt ist. „Die spannende Frage ist nun, ob man das Belohnungssystem trainieren kann, damit es weniger empfänglich für solche Placebo-Marketing-Effekte wird“, sagt Prof. Dr. Bernd Weber von der Uni Bonn. Möglicherweise könnte dies gelingen, indem die eigene Körperwahrnehmung – wie zum Beispiel der Geschmack – stärker geschult wird.
Sollten wir bei den Probenlisten zukünftig den Preis wieder weglassen? Auch auf die Gefahr hin, dass bei jedem Glas zuerst nach dem Preis gefragt wird? Vielleicht gibt es ja auch andere Lösungen. Ein Blatt mit Preisen, für Geschmackspuristen eins ohne Preise? Wie bei den voremanzipatorischen Edel-Restaurants mit den getrennten Preislisten für Damen und Herren?

Auf jeden Fall interpretiere ich das als dringende Aufforderung zur weiteren Geschmacksschulung im Collegium Vini. Ich freue mich darauf.

Warum teurer Wein scheinbar besser schmeckt – Studie der Uni Bonn
Publikation: Liane Schmidt, Vasilisa Skvortsova, Claus Kullen, Bernd Weber und Hilke Plassmann, How context alters value: The brain’s valuation and affective regulation system link price cues to experienced taste pleasantness, Scientific Reports, DOI: 10.1038/s41598-017-08080-0

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Unser Besuch bei Glaser-Himmelstoss

Bei Glaser-Himmelstoss in Dettelbach hatten wir eine hervorragende Weinprobe mit kompetenter Moderation und angeregter Diskussion. Ich konnte nicht umhin, fast die ganze Probenliste einmal quer durch zu bestellen.

Probenliste bei Glaser-Himmelstoss

Probenliste bei Glaser-Himmelstoss

Das Menü bei Glaser-Himmelstoss

Das Menü bei Glaser-Himmelstoss

Das Menü bei Glaser-Himmelstoss - Saiblingsröllchen

Das Menü bei Glaser-Himmelstoss – Saiblingsröllchen

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Besuch bei Rudolf May

Rudolf May

Rudolf May: „Ein Silvaner mit 12 g Zucker ist nicht so sexy.“

Zack un wech: do konn mer e Gläsle mehr trink

Zack un wech: do konn mer e Gläsle mehr trink

In besonderer Erinnerung wird uns allen wohl die Silvaner Trockenbeerenauslese 2015 bleiben. Wow!

Hier die Probenliste:

2012 Frankensekt Silvaner Brut 1,5-l-Magnum-Flasche
Alc. 12,5%vol. – Restsüße 9,7g/l – Säure 7,1g/l – 23,33 €/l – enthält Sulfite

2016 Frank & Frei Müller-Thurgau trocken
Alc. 12,0%vol. – Restsüße 4,0 g/l – Säure 6,3 g/l – 10,00 €/l – enthält Sulfite

2016 Silvaner Retzstadt VDP.ORTSWEIN trocken
Alc. 12,0%vol. – Restsüße 2,5 g/l – Säure 6,2 g/l – 12,67€/l – enthält Sulfite

2016 Weißburgunder Retzstadter Langenberg VDP.ERSTE LAGE trocken
Alc. 13,0%vol. – Restsüße 2,9g/l – Säure 6,3g/l – 17,33€/l

2016 Riesling Langenberg VDP.ERSTE LAGE trocken
Alc. 12,5%vol. – Restsüße 4,5g/l – Säure 7,6g/l – 18,00 €/l – enthält Sulfite

2016 Silvaner – Der Schäfer VDP.ERSTE LAGE trocken
Alc. 13,0%vol. – Restsüße 2,2g/l – Säure 6,3g/l – 25,33€/l – enthält Sulfite

2016 Himmelspfad Silvaner GG
Alc. 13,0%vol. – Restsüße 3,3g/l – Säure 5,9g/l – 48,00€/l – enthält Sulfite

2016 Spätburgunder Langenberg VDP.ERSTE LAGE trocken
Alc. 13,0%vol. – Restsüße 0,3g/l – Säure 5,1g/l – 18,67€/l

2015 Silvaner Auslese 0,375-l
Alc. 9,5%vol. – Restsüße 108g/l – Säure 9,3g/l – 56,00€/l

2015 Silvaner Trockenbeerenauslese 0,375-l
Alc. 7,5%vol. – Restsüße 302g/l – Säure 16,3g/l – 160,00€/l – enthält Sulfite
1 Jahr im Barrique – 210° Öchsle

Weingut Rudolf May

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Tagesfahrt am 5. August 2017 nach Franken

Liebe Collegiatinnen und Collegiaten,
statt zum Kaiserstuhl nach Franken: wir haben umgeplant, da in Südbaden uns kein Hotel für eine Nacht nehmen wollte, leider ein Trend in allen Weinanbaugebieten, der Zweitagesreisen erschwert.
Als Franken-Gebietsbeauftragter freue ich mich, die Collegiaten und ihre Gäste zu einer eintägigen Wein-, Genuss- und Kulturfahrt in das Mainfränkische einladen zu dürfen.
Mit der Abtei Münsterschwarzach besuchen wir eines der bedeutendsten Klöster im deutschsprachigen Raum. Im Jahr 1913 gründeten Missionsbenediktiner aus St. Ottilien das 1803 unter Napoleon aufgehobene Kloster Münsterschwarzach neu. Damit setzte sich in Schwarzach am Main eine fast 1200 Jahre alte Klostertradition fort. Insgesamt gehören zur Abtei Münsterschwarzach 125 Mönche. Davon leben 90 Mönche in der Abtei – unter ihnen der prominente geistliche Autor Anselm Grün – und den abhängigen Häusern, 35 Mönche leben in den Missionsklöstern in aller Welt. Für die Region Mainfranken ist die Abtei geistliches Zentrum, aber auch ein touristisch sowie wirtschaftlich bedeutender Faktor mit seinen 20 Klosterbetrieben. Rund 10.000 Übernachtungsgäste im Gästehaus sowie über 200.000 Tagesbesucher zeugen davon.

Erst 1999 hat Rudolf May sein Weingut in Retzstadt, gelegen in einem Seitental des Mains, nördlich von Würzburg beim Gramschatzer Wald, gegründet. Heute ist sein Weingut VDP-Mitglied und nach meinem Eindruck einer der qualitativ führenden Betriebe in Franken. „Mays Silvaner-Kollektion ist für uns die beste des Jahres mit einem großartigen Großen Gewächs aus dem Himmelspfad an der Spitze“ (Gault Millau 2016). Auf 13 ha Anbaufläche im Retzstadter Langenberg und im Thüngersheimer Johannisberg, mehrheitlich als Große Lage und Erste Lage nach VDP klassifiziert, wachsen mit viel Handarbeit gepflegte Reben, neben den fränkischen Klassikern auch Weißburgunder, Grauburgunder und Spätburgunder. Im Keller werden die Weine nur durch Schwerkraft bewegt und durch „ kontrolliertes Nichtstun“ der natürlichen Gärung und langer Fassreifung überlassen. Das Ergebnis sind ungemein klare, substanzreiche und reintönige Frankenweine, die Sorten- und Gebietstypizität auf das Beste ausdrücken. Mit unserer Weinprobe ist ein fränkischer Imbiss verbunden.

Nach unserer Klosterführung besuchen wir ein zweites renommiertes VDP-Weingut: Glaser-Himmelstoß. „Im Muschelkalk verwurzelt“ lautet das sympathische Motto der Glasers, in deren Familienbetrieb heute Tochter Julia frischen Wind bringt. Durch Heirat 1977 zusammengeführt, verbindet das Weingut Lagen in Nordheim, Volkach und Dettelbach. In unserer Probe wollen wir den unterschiedlichen Lagen im Vergleich nachschmecken. Auf der VDP-Präsentation in Würzburg stellte mir Julia Glaser sehr gelungene Grauburgunder und Silvaner aus Dettelbach vor, fränkisch trocken und mit viel Ausdruck. Eine besondere Stärke des Guts sind seine edelsüßen Weine aus dem Nordheimer Vögelein. Und man hat den Mut zu Innovationen: Orangeweine, das sind auf der Beerenschale spontan vergorene Weißweine.

Die Probe in Dettelbach leitet über in ein Abendessen im Restaurant Himmelstoß, in dessen lauschiger Weinlaube uns Roman Krückel mit feiner fränkischer Regionalküche bewirten wird. Dazu können wir ausgewählte Frankenweine als Essensbegleiter genießen.

Die Teilnahmegebühr für dieses Tagesprogramm beträgt 175 €. Sie ist bei Anmeldung auf das nachstehend angegebene Konto des Collegium Vini zu überweisen: Postbank PBNKDEFF IBAN DE96 4401 0046 0988 9904 62. Bitte melden Sie sich wie immer per E-Mail an Frau Gerda Machau an.

Ich freue mich darauf, viele von Ihnen auf unserer Fahrt nach Franken wieder zu treffen.

Mit den besten Grüßen
Ihr
gez. Dr. Klaus Schubäus

Ablauf der Tagesfahrt nach Franken am 5.8.2017
8.30 h Abfahrt in Friedrichsdorf
9.00 h Abfahrt in Frankfurt, Südseite Hauptbahnhof
11.00 h Weinprobe im Weingut Rudolf May in Retzstadt mit anschließendem Imbiss
15.00 h Führung in der Abtei Münsterschwarzach
17.00 h Weinprobe im Weingut Glaser-Himmelstoß in Dettelbach
18.30 h Essen im Restaurant Himmelstoß
20.30 h Rückfahrt
ca. 22.30 h Ankunft in Frankfurt
ca. 23.00 h Ankunft in Friedrichsdorf

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Menü für das Collegium Vini mit Weinen des Weinguts Dr. Hermann, Erden / Mosel

Unsere Tagesfahrt an die Mosel war schneller ausgebucht als ich eine Flasche Wein öffnen kann. Damit auch die Daheimgebliebenen das Menü nachvollziehen und die Mitreisenden vor Vorfreude platzen können, stellen wir hier das Menü und die jeweiligen Weine ausführlich vor.

Zum Abendessen werden wir im Ortsteil Bernkastel im Restaurant Graacher Tor erwartet, das sich durch seine ideenreiche regionale Küche auszeichnet. Abgerundet wird das dortige 3-Gang-Menü mit Erdener und Ürziger Weinen aus dem Weingut Dr. Hermann (vier Trauben Gault Millau), die uns unser Collegiat Herr Dr. Thees und der Seniorchef des Weinguts, Herr Rudi Hermann, vorstellen werden.

2016er Ürziger Würzgarten Kabinett 10,00 €
2016er Erdener Treppchen Kabinett Fuder 6 10,50 €
2016er Wintricher Geierslay Kabinett (Dr. Hermann & Steinmetz) 12,50 €

Sülze von der geräucherten Forelle

2016er Dr. Hermann Riesling trocken 7,20 €

*****
2016er Erdener Herzlei Spätlese 18,50 €
2015er Ürziger In der Kranklay Spätlese 17,00 €

*****
„Sauerkraut Royale“ – Entenbrust trifft Wildschweinbratwurst

2016er Erdener Treppchen Kabinett feinherb 10,50 €
2016er Erdener Treppchen feinherb Goldkapsel 22,00 €

*****
2015er Erdener Treppchen Auslese 28,00 €

Weincreme im Windbeutel mit marinierten Erdbeeren

Kaffee oder Espresso

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Einladung zur Tagesfahrt an die Mosel am 13. Mai 2017

Du Strom, dich umrahmen weintragende Höhen, wo Bacchus lässt reifen schön duftenden Wein…

Mit den die Mosellandschaft beschreibenden Worten des römischen Dichters Ausonius über dem Bild der Zeltinger Sonnenuhr möchte ich Sie zu einer Tagestour an die Mosel herzlich einladen. Die erste Anlaufstelle direkt am Flussufer inmitten der Felsen des Erdener Treppchens wird die römische Kelteranlage von Erden sein. Der Vorsitzende des Fördervereins der Römerkelter, Herr Stefan Justen, der das renommierte Weingut Meulenhof (drei Trauben Gault Millau) in Erden betreibt, wird uns einen Einblick in die fast 2000jährige Historie dieser Anlage geben. Dabei haben wir Gelegenheit, eine Auswahl seiner Weine aus Erden und Wehlen zu verkosten. Nach Stärkung mit einem Imbiss führt uns der Weg moselaufwärts an den imposanten Riesling-Steillagen von Erden und Ürzig vorbei. Nach wenigen Minuten erreichen wir die jüngst mit einem Architekturpreis gekrönte Vinothek des Weinguts Markus Molitor (vier Trauben Gault Millau).
Dort erwartet uns eine repräsentative Probe, natürlich mit Weinen der exzellenten Lagen von Zeltingen, Wehlen, Graach und Bernkastel. Ein Motto des Weinguts lautet „Reife statt Öchsle“. Ich bin sehr gespannt darauf, mit Ihnen zusammen zu erkunden, wie sich diese Philosophie in den Weinen zeigt. Die nächste Anlaufstelle an der Mosel wird Bernkaste)-Kues sein. Im Ortsteil Kues erhalten wir eine individuelle Führung durch das von Nikolaus von Kues im 15. Jahrhundert gestiftete Cusanusstift, ein Kleinod feiner gotischer Baukunst an der Mosel.
Zum Abendessen werden wir im Ortsteil Bernkaste) im Restaurant Graacher Tor erwartet, das sich durch seine ideenreiche regionale Küche auszeichnet. Abgerundet wird das dortige 3-Gang-Menü mit Erdener und Ürziger Weinen aus dem Weingut Dr. Hermann (vier Trauben Gault Millau), die uns unser Collegiat Herr Dr. Thees und der Seniorchef des Weinguts, Herr Rudi Hermann, vorstellen werden.
Die Teilnahmegebühr beträgt insgesamt pro Person 150 €. Bitte melden Sie sich wie immer per E-Mail an Frau Gerda Machau oder per Anmeldekarte an und überweisen die Gebühr auf das Konto des Collegium Vini Postbank PBNKDEFF IBAN DE96 4401 0046 0988 9904 62.

Folgender Zeitplan ist vorgesehen:
08:30 h: Abfahrt Friedrichsdorf
09:00 h: Abfahrt Frankfurt Hbf. Südseite
09:30 h: Abfahrt Wiesbaden Hbf.
11:30 h: Römerkelter Erden
14:00 h: Probe Weingut Markus Molitor
16:45 h: Führung Cusanusstift
18:30 h: Abendessen Graacher Tor
21:30 h: Rückfahrt ab Bernkastel

Ich hoffe, dass das abwechslungsreiche Programm viele Collegiatinnen und Collegiaten, natürlich gerne auch mit Gästen, zur Teilnahme anregt.

Herzliche Grüße
gez. Wilhelm Josef Thiel

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Die Weine der Wachau (und des Krems- und Kamptals)

Festliche Weinprobe am 5. April 2017

Unsere beiden Weinfreunde Dr. Dr. Reiner Neuhaus und Georg Weiss haben hier eine vielversprechende Probe zusammengestellt.
Die Pfeile >>> starten übrigens jeweils die Google-Suche nach dem betreffenden Wein bzw. Weingut.

*****
Riesling-Sekt   >>>
Karl Steiniger, Langenlois  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  20 €/ 0,75 l 
Riesling
       
*****
Federspiel Ried Hochrain 2015  >>>
Jamek, Joching  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  12 €/ 0,75 l 
Weißburgunder
       
Ried Spiegel 2014  >>>
Bründlmayer, Langenlois  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  17,9 €/ 0,75 l 
Grauburgunder
       
*****
Ried Senftenberger Piri 2015  >>>
Nigl, Kremstal-Senftenberg  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  10,5 €/ 0,75 l 
Grüner Veltliner
       
Federspiel Ried Schön 2015  >>>
Högl, Viessling  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  12,51 €/ 0,75 l 
Grüner Veltliner
       
*****
Federspiel Ried Zehenthof 2014  >>>
Holzapfel, Joching  >>>
Alk.: 12 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  13 €/ 0,75 l 
Riesling
       
Federspiel Ried Steinrigl 2015  >>>
Prager, Weissenkirchen  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  16,01 €/ 0,75 l 
Riesling
       
*****
Smaragd 2015  >>>
Knoll, Unterloiben  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  20,01 €/ 0,75 l 
Chardonnay
       
Smaragd, Ried Schloßgarten 2014  >>>
Hirtzberger, Spitz  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  26,66 €/ 0,75 l 
Chardonnay
       
*****
Reserve, Tabor 2013  >>>
Forstreiter, Krems-Hollenburg  >>>
Alk.: 14 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  21 €/ 0,75 l 
Grüner Veltliner
       
Smaragd, Ried Loibner Loibenberg 2007  >>>
Knoll, Unterloiben  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  34,5 €/ 0,75 l 
Grüner Veltliner
       
Smaragd, Ried Rotes Tor 2012  >>>
Hirzberger, Spitz  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  36,5 €/ 0,75 l 
Grüner Veltliner
       
*****
Alte Reben, Reserve, Ried Zöbinger Heiligenstein 2010  >>>
Bründlmayer, Langenlois  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  41,5 €/ 0,75 l 
Riesling
       
Smaragd, Ried Loibner Steinertal 2010  >>>
F.X. Pichler, Dürnstein-Oberloiben  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  44,5 €/ 0,75 l 
Riesling
       
*****
*****
Das Mammut 2012  >>>
Forstreiter, Krems-Hollenburg  >>>
Alk.: 14 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  38 €/ 1,5 l 
Cuvée aus Zweigelt, Sankt Laurent und Rösler
       
*****
Große Reserve 2012  >>>
Sepp Moser, Kremstal-Rohrendorf  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  14,91 €/ 0,75 l 
Blauer Zweigelt
       
Ried Tanzer, Reserve 2012  >>>
Jurtschitsch, Langenlois  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  24,23 €/ 0,75 l 
Zweigelt
       
*****
Ried Anning 2011  >>>
Fred Loimer, Langenlois  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  25,83 €/ 0,75 l 
Pinot Noir
       
Pinot Noir 2011  >>>
Nigl, Senftenberg  >>>
Alk.: 14 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  39 €/ 1,5 l 
Pinot Noir
       
*****
Beerenauslese 2015  >>>
Türk, Stratzing  >>>
Alk.: 9,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  16,32 €/ 0,375 l 
Gelber Muskateller
       
Beerenauslese 2013  >>>
Josef Fischer, Rossatz  >>>
Alk.: 10,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  20,35 €/ 0,375 l 
Riesling
       
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Einladung zur Mitgliederversammlung und Festlichen Weinprobe 2017

Sehr geehrte Collegiatinnen und Collegiaten,

wir laden Sie ein zur Mitgliederversammlung des Collegium Vini am

Mittwoch, dem 05. April 2017, um 18 Uhr
im Steigenberger Hotel Bad Homburg, Kaiser-Friedrich-Promenade 69 – 75
61348 Bad Homburg vor der Höhe

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Zustimmung zur Tagesordnung
2. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 20.04.2016
3. Bericht des Präsidenten
4. Bericht des Schatzmeisters
5. Wahl von zwei Kassenprüfern
6. Ernennung von zwei Ehrenmitgliedern
7. Verschiedenes

Zu TOP 6 unterbreitet der Vorstand der Mitgliederversammlung den Vorschlag, die Herren Guy Bonnefoit und Dieter Sauer in Würdigung ihrer langjährigen herausragenden Verdienste um unsere Vereinigung zu Ehrenmitgliedern zu ernennen.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung findet um 19 Uhr traditionsgemäß die Festliche Weinprobe mit folgendem Thema statt:

„Die Weine der Wachau“

Zu dieser Veranstaltung (Kostenbeitrag 40 € für Mitglieder, 50 € für Gäste) laden wir Sie ganz herzlich ein und hoffen, dass sie Ihr reges Interesse findet. Während der Probe wird ein Tellergericht gereicht. Gäste sind sehr willkommen. Bitte melden Sie sich per E-Mail an gerda.machau@t-online.de an und überweisen Sie bitte den Beitrag auf das Postbank-Konto des Collegium Vini.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Klaus Schubäus gez. Dr. Peter Hilgard

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Weine der Wachau – am 5.4.17 !

Liebe Collegiatinnen und Collegiaten,

Die Weltkulturerberegion „Wachau“ ist geprägt von der mächtigen Donau, stolzen Burgen, prächtigen Schlössern, imposanten Großklöstern und nicht zuletzt von einer uralten Weinbautradition. Seit dem frühen Mittelalter hatten hier die mächtigsten Klöster des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ihre Lesehöfe. Im 15. Jahrhundert über 50 an der Zahl, denn drei Viertel der Weingärten befanden sich in kirchlichem Besitz.

Durnstein (CC BY 3.0  Wikimedia Commons 55211656)

Durnstein
(CC BY 3.0 Wikimedia Commons 55211656)

Die typischen Weine, die in dieser bezaubernden Kulturlandschaft auf einer Rebfläche von ca. 1400 Hektar zwischen Melk und Krems wachsen, präsentieren sich uns mit ihren Weißwein-Rebsorten „Grüner Veltliner“, „Riesling“, „Weiß- und Grauburgunder“, „Chardonnay“ und „Muskateller“.
Entscheidend für den so erfolgreichen Weinbau ist neben der Bodenformation (verwittertes Urgestein mit angewehten Lößinseln) das subtile Mikroklima, das von Osten her von der pannonischen Klimazone mit warmen Sommern und kühlen Wintern beeinflusst wird und im Donaubogen von Spitz endet. Vor den kalten Nordwinden schützt die Gebirgsbarriere des Waldviertels (Rand der sogen. „Böhmischen Masse“). Die Reben wachsen auf steilen Terrassen bis zu 200 Metern über der Donau, was einer Seehöhe von 400 Metern entspricht.
Die Klassifizierung der Weinqualitätsstufen mit „Steinfeder“, „Federspiel“ und „Smaragd“, ausgelöst durch den „Glykol-Skandal“ im Jahre 1985, ist weltweit einmalig, denn sie geht in ihren Anforderungen noch über die schon strengen gesetzlichen Vorgaben Österreichs hinaus.

Die besten Lagen erbringen einige der größten Weißweine der Welt mit jahrzehntelangem Entwicklungspotential und Namen wie F. X. Pichler, Emmerich Knoll, Franz Hirzberger, Jamek und Prager sind jedem Weinfreund ein Begriff.

Die Reihe hervorragender Weine der Wachau ließe sich mühelos fortsetzen, wäre da nicht eine sich einstellende Ermüdung des immer Ähnlichen und das fast völlige Fehlen respektabler Rotweine. Wir glauben, diese Manko mit den Weinen des Krems- und Kamptales, um die das Hauptthema des Abends erweitert wird, mehr als ausgleichen zu können.

Kremstal, das ist die Region um die Stadt Krems mit einem kleinen Teil südlich der Donau und in der Hauptsache das Tal der in die Donau mündenden Krems. Selbsterklärend wird der Weinbau im Tal der Kamp und seinen Nebenarmen betrieben, eines Flüsschens, das ebenfalls von Norden kommend, in den großen Strom mündet.

Auch hier dominieren in beiden Gebieten Urgesteine und Lössböden. Hinzu treten in geringem Umfang Lehm (Kamptal) und Schwemm- und Schotterablagerungen im südlich der Donau gelegenen Teil des Kremstals.
Im Großen und Ganzen liegen also ähnliche Bodenverhältnisse und Höhenlagen wie in der Wachau vor, und gleichermaßen beeinflusst das trichterförmig aus Südosten einströmende pannonische Klima diese beiden Weinbaugebiete.
Da aber beide Täler nach Norden geöffnet sind, machen von dort unbehindert einfließende kalte Winde das Klima rauer und Temperaturunterschiede von 25°C sind keine Seltenheit.

Gerade aber dieser gravierende Unterschied zur Wachau verleiht den Weißweinen ihren kristallklaren mineralischen Schliff und ist ideal für die Erzeugung bemerkenswerter Pinots.

Wir freuen uns, Ihnen im Anschluss an die Mitgliederversammlung, am 5. April 2017, um 19 Uhr eine repräsentative Auswahl der besten Gewächse aus diesen Regionen vorstellen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Dr. Reiner Neuhaus gez. Georg Weiss

Zu dieser Veranstaltung (Kostenbeitrag 40 € für Mitglieder, 50 € für Gäste) laden wir Sie ganz herzlich ein und hoffen, dass sie Ihr reges Interesse findet. Während der Probe wird ein Tellergericht gereicht. Gäste sind sehr willkommen. Bitte melden Sie sich per E-Mail an gerda.machau@t-online.de an und überweisen Sie bitte den Beitrag auf das Postbank-Konto des Collegium Vini.

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Weniger bekanntes Weinland Spanien – Probenliste

Unsere beiden Weinfreunde Dr. Peter Hilgard und Hans-Joachim Kraus haben hier eine Probe zusammengestellt, in der es viel zu entdecken gibt. Ich freue mich darauf, einiges wiederzuschmecken, aber auch viel zumindest für mich Neues zu verkosten.
Die Pfeile >>> starten übrigens jeweils die Google-Suche nach dem betreffenden Wein bzw. Weingut.

Ercavio Blanco 2015 2015  >>>
Bodegas Mas Que Vinos, VdT de Castilla  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  6,5 €/ 0,75 l 
100 % Airen
       
Enate Chardonnay 234 2016  >>>
Enate, DO Somontano  >>>
Alk.: 14 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  9,9 €/ 0,75 l 
100 % Chardonnay
       
*****
Javier Sanz Verdejo 2015  >>>
Bodega Javier Sanz Viticultor, DO Rueda  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  8,9 €/ 0,75 l 
100 % Verdejo
       
Ossian Quintaluna Verdejo 2014  >>>
Bodegas Ossian Vides y Vinos, DO Vinos de la Tierra/I.G.P. (Segovia)  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  9,5 €/ 0,75 l 
100 % Verdejo
       
Naiades 2012  >>>
Bodegas Naia, DO Rueda  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  23,5 €/ 0,75 l 
100% Verdejo
       
*****
Valdesil Godello ‚Montenovo‘ Valdeorras 2014  >>>
Bodegas Valdesil, DO Valdeorras  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  11,9 €/ 0,75 l 
100% Godello
       
Terras Gauda 2015  >>>
Bodegas Terras Gauda,, DO Rías Baixas  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  13,9 €/ 0,75 l 
70 % Albariño, 18 % Caíño Blanco, 12 % Loureiro
       
Zárate El Palomar 2014  >>>
Bodega Zárate, DO Rias Baixas  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  23,5 €/ 0,75 l 
100 % Albariño
       
*****
Enate Rosado 2015  >>>
Enate, DO Somontano  >>>
Alk.: 14 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  9,95 €/ 0,75 l 
100 % Cabernet Sauvignon
       
Enate Tapas Tempranillo 2015  >>>
Enate, DO Somontano  >>>
Alk.: 14,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  6 €/ 0,75 l 
90 % Tempranillo 10 % Cabernet Sauvignon und Merlot
       
*****
Corral de Castro 2013  >>>
Bodega Los Barrancos, Vino de Calidad D.O.P. Granada  >>>
Alk.: 14 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  Spende €/ 0,75 l 
74 % Tempranillo 26 % Cabernet Sauvigon
       
*****
Castillo de Belarfonso 2014  >>>
Bodegas Canopy, DO Méntrida  >>>
Alk.: 14,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  9,5 €/ 0,75 l 
100 % Garnacha
       
Enrique Mendoza Shiraz 2014  >>>
Bodegas Enrique Mendoza, DO Alicante  >>>
Alk.: 14,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  7,50 (14,95) €/ 0,75 l 
100 % Shiraz
       
Ultreia Saint Jacques 2013  >>>
Cia de Vinos del Atlántico, DO Bierzo  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  13,5 €/ 0,75 l 
100 % Mencia
       
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Ermita del Conde 2011  >>>
Bodega Ermita del Conde , DO Vinos de la Tierra de Castilla y Leon (Burgos)  >>>
Alk.: 14,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  14,9 €/ 0,75 l 
95 % Tempranillo 5 % Merlot
       
Mano a Mano Tempranilllo ‚Venta La Ossa‘ 2012  >>>
Bodega Mano a Mano, DO Vinos de la Tierra/ I.G.P. Castilla La Mancha  >>>
Alk.: 14 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  18,9 €/ 0,75 l 
95 % Tempranillo 5 % Shiraz
       
Prometus 2013  >>>
Bodegas Prometus, I.G.P. Tierra de Castilla y León  >>>
Alk.: ? Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  9,95 (19,95) €/ 0,75 l 
80 % Tempranillo 20 % Cabernet Sauvignon
       
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Mauro San Román 2012  >>>
Bodega y Viňedos Maurodos, DO Toro  >>>
Alk.: 14,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  26,9 €/ 0,75 l 
100 % Tempranillo
       
Quest 2013  >>>
Castell d’Encús, DO Costers del Segre  >>>
Alk.: 14 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  35 €/ 0,75 l 
Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Merlot, Petit Verdot
       
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Clos Mogador 2013  >>>
Clos Mogador, D.O.Ca. Priorato  >>>
Alk.: 15 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  59 €/ 0,75 l 
49 % Garnacha 25 % Cariñena 10 % Cabernet Sauvignon 16 % Syrah
       
Clos de l’Obac 1999  >>>
Costers del Siurana, D.O.Ca. Priorato  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  Spende €/ 0,75 l 
35 % Garnacha 10 % Cariñena 35 % Cabernet Sauvignon 10 % Syrah 10 % Merlot
       
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